… ach nee! Das ist doch bloß wieder nur so ein Trend, der uns den Genuss und die Freude am Leben madig machen will!  Was so lecker schmeckt, das kann nichts Schlechtes sein. Unser Gehirn baucht Zucker, sonst werden wir krank, das bestätigt sogar mein Arzt … Ich brauche ab und zu etwas, was mir gut tut! . . So oder ähnlich fallen die meisten Reaktionen auf die neuesten Meldungen der Medien aus


Irgendwie haben wir uns auch an die alten Aussagen gewöhnt, dass wir Zucker brauchen, ohne sie jemals kritisch in Frage gestellt zu haben. Warum auch? Die Werbung bombardiert uns mit trendigen Lebensmitteln, angefangen vom kleinen Hunger bis zur fertigen Mahlzeit, egal ob für gestresste Eltern oder Businessmenschen. 
Ist Zucker wirklich so harmlos, wie uns die Werbung oft vermittelt?

Zucker steckt in nahezu allen Fertignahrungsmitteln und dient insbesondere dort als preiswerter Geschmacksträger. Nachdem viele Jahrzehnte davon ausgegangen wurde, dass Fett zu vermeiden ist, weil Fett durch den hohen Energiegehalt fett machen würde, hat Zucker an vielen Stellen die Position der reduzierten Fettanteilen übernommen. 

Doch Tatsache ist leider: wir werden immer fetter. 

 

 

Inzwischen gibt es unzählige wissenschaftliche Studien, in denen Zucker seine harmlose Position Schritt für Schritt verliert. Es wird immer deutlicher! Zucker hat viele negative Auswirkungen auf den Körper. Zu den Folgen von Zuckerkonsum gehören zum Beispiel:.

 

  • - Müdigkeit
  • - Depressionen
  • Magen- und Darmprobleme wie Völle gefühl, Blähungen,           Verstopfungen bis  zu Durchfall
  • Hautkrankheiten und Hautalterung
  • Schlafstörungen
  • Fettleber
  • Konzentrationsschwäche
  • Haarausfall u.v.a.m.


du musst nicht nur mit dem munde, sondern auch mit dem kopfe essen, damit dich nicht die naschhaftigkeit des mundes zu grunde richtet.



Woran liegt das? Was ist überhaupt dieses uns süchtig machende  „Zucker“?

Zucker ist Nahrungs- und ein Genussmittel zugleich und gehört zu den Kohlenhydraten und wird auch als Saccharose bezeichnet. Er besteht aus zwei Molekülen gleicher oder unterschiedlicher Monosaccharide und wird überwiegend aus Zuckerrohr und Zuckerrüben gewonnen. Oft findet man auch die Bezeichnung Disaccharide. Die unterschiedlichen oder gleichen Monosaccharide dienen dem Körper in Form von Glucose als Basis für die Energiegewinnung oder Energiespeicherung. 

Die Energiegewinnung findet in unseren Zellen über die Zellatmung  in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, statt. Dafür wird zusätzlich zur Glukose, Sauerstoff benötigt. Der genaue chemische Prozess ist für interessierte Leser zu finden unter:  https://www.oliverkohlhaas.de/zellbiologie/zellatmung/ oder https://de.wikipedia.org/wiki/Zellatmung.


Zucker stellt für die Ernährung eine hochkonzentrierte Energiequelle dar, wenn da nicht so viele ABER´s wären.
Denn was passiert alles mit Zucker im Körper?

Unumstritten ist der Beleg, dass Zucker bei der Entstehung von Zahnkaries eine nicht unwesentliche Rolle spielt.  Auch unlängst Bekannt wurde die unterstützende Wirkung bei der Entstehung einer Insulinresistenz (z.B. Diabetis-Typ-2).  Doch ab welcher Menge Zucker ist dieser denn nun gesundheitsschädlich?  Sind alle Zuckersorten und Zuckernamen, die sonst noch auf dem Markt verfügbar sind, ebenso schädlich? Neben dem bekanntesten Zucker,  dem Haushaltszucker, gibt es zum Beispiel auch Bezeichnungen für „den süßen Geschmack“ wie:

- Sorbitol
- Xanthan
- Dextrin
- Dextrose
- Fruchtzucker
- Kokoszucker
- Raffinose u.v.a.m.

Ansätze bzgl. einer ausgewogenen und gesunden Ernährung gibt es diverse. Eigentlich sollte inzwischen jeder mündige Bürger wissen, dass übermäßiger Konsum dieses weißen Pülverchens kaum absehbare Folgen haben kann.

Das blöde an der Geschichte ist, dass wir einen unsagbar taffen Körper haben, der sich sogar über viele Jahrzehnte die permanente Achterbahnfahrt von Insulin und Glykagon gefallen lässt, ehe er vor Erschöpfung zusammen bricht. 

Hinzu kommt die falsche Vorstellung, dass mit zunehmendem Alter die Gebrechen halt sowieso zunehmen und man eben alt und somit auch kränker wird.  In meinen Augen ist diese Einstellung ein großer Irrtum.

Die weiteren bekannten Auswirkungen von Zucker, wie die Versteifung unserer Faszien und die damit einhergehenden Beschwerden in Form von Arthrose (tolles Buch hierzu von  Liebscher & Pracht), Diabetes, schlaffes Bindegewebe, Übergewicht, extreme Stimmungsschwankungen, Verfettung der Leber, allgemeine Verdauungsprobleme, Probleme mit der Bauchspeicheldrüse, Alzheimer, Müdigkeit, Nierenprobleme … können wir bewusst beeinflussen, indem wir Zucker so weit wie möglich vermeiden oder noch besser, auf ihn verzichten.

Wie tun Sie das am besten?

Meiden Sie Zuckerfallen so oft wie möglich, insbesondere bei  Fruchtsäften, Energy Drinks, allgemein alle gesüßten fertigen Getränke.

Süßen Sie ihre Speisen nicht mit Zucker oder auch Honig und Agavendicksaft, sondern eher mit Obst und Beeren. Es bedarf zwar einige Zeit der Anpassung der Geschmacksnerven, doch Sie werden feststellen, dass selbst Milch durch den Anteil an Milchzucker wieder richtig süß schmeckt. Als Alternative können auch natürliche Zuckerersatzstoffe verwendet werden, die da zum Beispiel wären:

- Xylit
- Erythrit
- Stevia
- D-Ribose
- Glycin

Trinken Sie Kaffee, Tee oder auch Cocktails etc. nicht mit Zucker, sondern weichen Sie, wenn es gar nicht anders geht, auf natürliche Alternativen aus, wie (zum Beispiel unseren natürlichen Zuckerersatz

 „SWEET HUNTING POWDER“, zu finden in unserem Shop.


Sieht aus wie zucker, schmeckt fasst wie zucker, ist aber kein herkömmlicher Zucker.

Vor allem seien Sie nicht zu streng mit sich selbst, wenn Sie den alten Gewohnheiten nachgeben. Weniger Zucker ist immer noch besser als die gewohnten alten Mengen. Allerdings habe ich es als leichter empfunden, auf Süßes komplett zu verzichten, da sich die Geschmacksnerven dadurch neu orientieren. 

Ihre Ente

PS.

Im zweiten Teil wird es etwas näher um die oben genannten natürlichen Zuckerersatzstoffe gehen sowie eine Rezeptalternativen bzgl. Kuchen  und Co.